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Kinesio Taping

Kinesiologisches Tapen (Kinesio-Taping) wurde von Dr. Kenzo Kase in den 70er Jahren entwickelt. Das Hauptziel von Kinesio-Taping war, körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen. Durch spezielles Material und entsprechende Anlagetechniken wurde dieses Ziel erreicht. Das Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt sensorische Informationen an unseren Körper. Seit mehr als 40 Jahren wird Kinesio-Taping weltweit mit grossem Erfolg bei Schmerzen eingesetzt.

Idee und Herkunft
Kinesiologisches Tapen (Kinesio-Taping) wurde von Dr. Kenzo Kase in den 70er Jahren entwickelt. Das Hauptziel von Kinesio-Taping war, körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen. Durch spezielles Material und entsprechende Anlagetechniken wurde dieses Ziel erreicht. Das Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt sensorische Informationen an unseren Körper. Seit mehr als 40 Jahren wird Kinesio-Taping weltweit mit grossem Erfolg bei Schmerzen eingesetzt.

Therapie
Ziel der Therapie ist es, nicht Bewegungen einzuschränken, sondern die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur zu ermöglichen, um somit eigene Heilungsprozesse zu aktivieren. Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers, mit seinen vielfältigen Vernetzungen der Strukturen wie zum Beispiel der Haut, den Faszien, den Muskeln, den Meridianen, etc. bilden die Grundlage der Kinesio-Taping Therapie. Weltklasse-Sportler wie Rico Gross, Jan Koller, Roger Federer oder Balotelli sind nur einige von vielen Profisportlern, die Kinesio-Taping erfolgreich einsetzen. Dabei findet Kinesio-Taping nicht nur Einsatz im Sport.  Kinesio-Taping ermöglicht einen wirkungsvollen Einsatz in der täglichen Behandlung.

Wirkung

  • Normotonisieren zur Entspannung der Muskulatur
  • Verbesserung der Mikrozirkulation (Anheben der Durchblutung)
  • Verbesserung der Sensomotorik (Propriozeption)
  • Aktivierung des lymphatischen Systems
  • Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems zur Schmerztherapie
  • Unterstützung der Gelenksfunktionen
  • Einfluss durch cuti-viszerale Reflexe auf innere Organe

Anwendungsmöglichkeiten

  • Meridiantherapie
  • in der Prophylaxe
  • in der Sporttherapie | Sportmedizin
  • in der Schmerztherapie
  • bei Muskelverspannungen
  • Postoperativ und posttraumatisch
  • Orthopädie
  • Lymphologie
  • Neurologie
  • Pädiatrie

Anwendungsbeispiele
Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Sportverletzungen, Schulterinstabilität, Rotatorenmanschettenprobleme, Schleudertraumata, Arthrose, Kopfschmerz, Migräne, Bandscheibenprobleme, Ischialgien, Lymphödeme, Epicondylitis, Carpal-Tunnel-Syndrom, ISG-Probleme, Gelenksdistorsionen, Lähmungen, Polyneuropathien, Hämatome, so wie viele weitere Indikationen.

Anlagedauer
Das Tape wird wenige Minuten nach der Anlage als nicht störend empfunden. Tägliche Aktivitäten z.B. Sport werden durch das Tape nicht eingeschränkt, sondern eher verbessert. Duschen und baden ist mit dem Kinesio-Tape möglich. In den ersten 3-5 Tagen sollte die Hauptwirkung bemerkbar werden. Sehr oft werden auch nach längerer Anlagedauer positive Wirkungen beobachtet. Sehr selten treten allergische Reaktionen auf. Oft bedingt durch Medikamenteneinnahmen oder verstärkten Alkohol- und Nikotinkonsum. Falsche Anlagetechniken können ebenfalls negative Reaktionen auslösen. Darum sollte ein Kinesio-Tape vom geschulten Fachmann angelegt bzw. der Patient oder Sportler eingewiesen worden sein.

Kinesio-Taping praktizieren
Praktizierende durchlaufen je nach medizinischer Ausbildung Spezialkurse für Kinesio-Taping. Die scheinbar einfach aussehende Therapie mit den zahlreichen Anlagetechniken muss in ihrer Gesamtheit verstanden und erlernt werden, um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Schloss Aarhof
Praxiszentrum für Bewegungsmedizin
Römerstrasse 32
4500 Solothurn

Telefon: 032 622 51 41
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